Infrastruktur Mobilität

Die H2-Mobilität nimmt Fahrt auf. Immer mehr Städte setzen auf Busse mit Brennstoffzelle, die Autobauer überbieten sich mit neuen Modellen, und das bundesweite Tankstellen-Netz wächst stetig. Selbst im Schienenverkehr verdrängt die saubere Antriebstechnik den Diesel von  nicht elektrifizierten Trassen. Auch die schadstofffreie Fluss-Schifffahrt steht in den Startlöchern.

Sind Sie Betreiber einer Tankstelle und möchten Kunden den Bezug von Wasserstoff für Fahrzeuge mit Brennstoffzelle ermöglichen? Dann sind die rechtlichen Vorgaben der BetrSichV und GefStoffV sowie weitere Vorschriften zu beachten. 

Haushalte und Quartiere

Haushalte sind für ein Viertel des Primärenergieverbrauchs in Deutschland verantwortlich – durch ihren Heizbedarf, Warmwasser- und Stromverbrauch. Erdgas- oder Erdölheizungen werden daher mittelfristig ersetzt werden müssen. Doch ihre Treibhausgasemissionen lassen sich nicht allein durch einen Ausbau erneuerbarer Energiequellen vermeiden, da die existierenden Stromnetze und -speicherkapazitäten nicht ausreichen.

Wasserstoff vermag diese Lücke sauber und zuverlässig zu füllen. Ob im Eigenheim oder zentral für ein lokales Wohnquartier – Strom aus der Solaranlage lässt sich durch Elektrolyse als Wasserstoff einlagern und später wieder verwenden. 

Transport und Industrie

Das novellierte EnWG hat einen Rechtsrahmen für regulierte
Wasserstoff-Netze mit diskriminierungsfreiem Drittnetzzugang und
regulierten Tarifen geschaffen. Die Unterwerfung unter das Regime ist
freiwillig, aber dauerhaft. Betreiber sollten ihrer Entscheidung also
eine gründliche Prüfung vorausgehen lassen.

Produzenten von H2 als Feedstock oder Reduktionsmittel sowie industrielle Verbraucher können dabei erhebliche Kosten für Emissionszertifikate nach ETS und BEHG sowie für die EEG-Umlage sparen.